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 [2002][J] Taiyou no Kisetsu

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Makino
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BeitragThema: [2002][J] Taiyou no Kisetsu    Fr März 01, 2013 12:04 am


Titel: 太陽の季節
Auch bekannt als: Taiyou no Kisetsu
Genre: Drama
Jahr: 2002
Episoden: 11
Produzent: Suzuki Sanae, Kajihara Norihisa
Regie: Doi Nobuhiro, Yoshida Ken
Drehbuch: Watanabe Mutsuki, Okamoto Takaya
SchauspielerInnen:
- Takizawa Hideaki as Tsugawa Tatsuya
- Ikewaki Chizuru as Izumi Eiko
- Okada Yoshinori as Kawano Kouhei
- Matsumoto Rio as Komiyama Yuki
- Takaoka Sousuke as Sahara Shinji


Geschichte:

Hideaki Takizawa spielt die Rolle des Tatsuya, einen Student, der früher ein netter Mensch war, jetzt jedoch einen tiefen Groll auf seinen Schultern trägt. Was dieser Groll genau ist, wird im Drama nach und nach enthüllt, doch es hat etwas mit seinem Vater und der Armut zu tun.
Er beginnt mit dem reichesten Jungen an der Universität abzuhängen, der ein netter Junge ist, den Tatsuya zerstören will. Er will ihm das wichtigste in seinem Leben nehmen. Zur selben Zeit trifft Tatsuya auf die junge Komponisten und Pianisten, die nach einem Unfall nicht mehr richtig gehen kann. Eiko ist nicht frei, sie wird von ihrer Mutter von morgens bis abends kontrolliert und tut das, was sie ihr sagt. Doch als sie auf Tatsuya trifft, beginnt sie ihr Leben zu verändern und er findet zu einem alten Ich zurück.

Quelle: dramawiki
übersetzt von mir

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"Taiyou no Kisetsu" ist kein Drama, in dem Träume in Erfüllung gehen. Es ist ein Drama, dass uns die harte Realität vor Augen führt. Im Mittelpunkt steht nicht eine unschuldige, nette Person, die von den "Bösen" der Welt zerstört wird. Im Gegenteil der Hauptcharakter ist ein Täter, der durch seine eigene Schwäche, sein eigenes Leben und die Leben andere Menschen in eine traurige Richtung lenkt. Doch dieser Täter wird vom Zuschauer nicht gehasst, man hat eher Mitleid mit ihm. Da man seine Geschichte kennt, versteht man, warum er so geworden ist. Und das führt dazu, dass er trotz seiner Taten nicht gehasst wird. Das Drama enthält ein positives Menschenbild: Der Mensch ist gut und wie im Drama Tatsuya gesagt wird: Was den Menschen zum Menschen macht, ist, dass er immer wieder von vorne anfangen kann. Es ist nie zu spät, den richtigen Weg einzuschlagen.

Tatsuya war in seiner Kindheit ein lebhafter, netter Junge. Doch als sein Vater Selbstmord begeht, wendet er sich gegen alles, was er war und gegen ein Leben wie das, das sein Vater geführt hat. Er rennt vor dem Leben, vor sich selbst weg. So sieht man ihn das ganze Drama über rennen. Am Ende erreicht er ein Ziel und hört auf zu rennen. Doch bevor er erkennt, was das wichtige im Leben ist, begibt er sich auf den falschen Weg. Er führt sein eigenes Leben und das Leben der anderen auf einen traurigen Weg. Er ist so besessen, nicht so zu sein, wie sein Vater: arm und schwach, dass er sich selbst verleugnet. Er will sich an denen rächen, die seinen Vater in den Tod getrieben haben. Doch auf diesem Weg trifft er auf Eiko, die nur das Gute in ihm sieht und ihn bediengungslos liebt, obwohl sie weiß, was er getan hat. Doch sie beschliesst am Guten in ihm festzuhalten.
Eiko stellt das Gegenbild zu Tatsuya dar. Für ihn wirkt sie rein und wie das Licht in seinem Leben. Er hilft ihr, sich zu befreien und wieder zu leben. Doch er wendet sich wieder von ihr ab, als er sieht, was er den Leuten um ihn herum angetan hat. Er ist nicht mutig genug, mit ihr den harten Weg zu beschreiten und fällt zurück in alte Muster. Als ihm nichts mehr bleibt, will er für immer vorlaufen. Doch Shinji rettet ihn.
Shinji ist ein guter Mensch. Obwohl Tatsuya ihn betrogen hat und seiner Verlobten Yuki vieles angetan hat, hasst er ihn nicht. Auch er glaubt daran, dass Tatsuya kein von Grund auf schlechter Mensch ist. Seine Rache an Tatsuya ist es, ihm zu zeigen, dass es anders geht. Das man sein Leben durch seine eigene Stärke gut leben kann. Am Ende des Drama löst er sich von allem, wofür ihn Tatsuya beneidet hat und konzentriert auf das einzige, was ihm wichtig ist in seinem Leben: Yuki.
Yuki ist ein Mädchen, dass ihr ganzes Leben lang, verwöhnt wurde und der es immer gut ging. Als Tatsuya auf seiner agressiven, harten Weise an sie heranmacht, ist es für sie etwas neues. Sie fühlt sich lebendig. Auch als sie erkennt, dass er sie nur ausnutzt, klammert sie sich an ihn. Sie ist ein schwacher Mensch. Am Ende flüchtet sie vollkommen von ihrem Leben, als sie Tatsuya angreift und dadurch Eikos Tod verursacht.
Am Ende hat Tatsuya scheinbar wieder alles verloren. Obwohl ihm das einzig Gute im Leben genommen wurde, hat er nicht alles verloren. Er das Ziel erreicht: Man kann nicht vor dem eigenen Ich und den eigenen Taten weglaufen. Er lebt weiter, mit all den Schmerzen des Verlustes. Er begibt sich wieder auf den guten Weg.

Diese Geschichte wird gut umgesetzt. Die Schauspieler sind gut besetzt. Takizawa Hideaki spielt Tatsuya richtig gut. Nur an seinen Blicken erkennt man, was in ihm vorgeht. Auch der OST passt gut zum Drama.

Insgesamt ist das Drama sehr sehenswert. Auch wenn die Geschichte keine leichte Kost ist, ist sie moralisch wertvoll.

Meine Bewertung: herzblau herzblau herzblau herzblau herzblau

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